Die Havening Technik®- ein Interview mit Susanna Sweeney

 Ein Interview mit Susanna Sweeney über die Havening Technik®, ihre Geschichte, Anwendungen und die Neurowissenschaft dahinter. 






Interview über die Havening Technik®

Marit: Herzlich Willkommen, der Verband für Klopfakupressur begrüßt wieder alle Zuhörenden- zu einem weiteren Interview in unserer Reihe „Methoden aus der Energiepsychologie“. Und wir freuen uns sehr, heute Susanna vorstellen zu dürfen, die sich unter anderem mit Havening beschäftigt.

Und was das ist, wie das geht, und wie sie dazu gekommen ist, wird sie uns gleich berichten. Zunächst einmal möchte ich den Verband nochmal kurz vorstellen, der heute in Persona von Kerstin Warkentin, unserer zweiten Vorsitzenden und mir, Marit Steinkopf, der ersten Vorsitzenden, und ergänzt wird durch Frau Gudrun Hock, die heute nicht dabei sein kann, unserem Finanzvorstand.

Und nun haben wir hier Susanna, die Hauptperson, die in Irland lebt. Und nun gebe ich an Kerstin, die Susanna vorstellen wird und unsere ausgewählten Fragen an dich weiterleiten wird. Wir freuen uns sehr.

havening interview

Kerstin: Ja, danke Marit. Hallo Susanna Sweeney.

Susanna hilft seit über 25 Jahren, das Leben der Menschen zu verändern. Als sensomotorische Psychotherapeutin ist sie auch in EMDR ausgebildet, und als akkreditiertes Mitglied des British Association for Counselling and Psychotherapy, verfügt sie über umfangreiche Erfahrungen.

Sie hilft Menschen, die Auswirkungen von Trauma zu überwinden, bis hin zu den schwierig zu erkennenden, aber weit verbreiteten Auswirkungen von Entwicklungstraumata, zu denen auch die Auswirkung unerfüllter Entwicklungsbedürfnisse, wie Liebe und Anerkennung und Akzeptanz durch unsere Bezugsperson, für das, was wir sind, gehören.

Susanna steht für Beratung online und weltweit via Zoom zur Verfügung, um schnelle, effektive und dauerhafte positive Veränderungen und Heilung zu erreichen. Sie hat auch einen Masterabschuss in Arbeits- und Organisationsverhalten, und ist eingetragenes Mitglied der British Psychological Society, mit der Berechtigung zur Durchführung psychometrischer Tests.

Die Havening Techniques sind die neueste Ergänzung ihres Werkzeugkastens. Sie liebt die schnellen, zuverlässigen und dauerhaften Veränderungen, die diese wunderbare, auf dem Neurowissenschaftlichen basierende Technik bewirkt, und ist stolz darauf, Fachleute und Menschen auszubilden, die diese Therapieform der Zukunft anwenden wollen.

Sie ist seit Mai 2020 zertifizierte Havening Trainerin, und bietet diese erstaunliche Methode Therapeuten und Coaches an, für eine zertifizierte Ausbildung in Havening, auch als Erweiterung ihrer Methoden und ebenso für Menschen, die diese Methoden und Kniffe anwenden möchten.

Herzlich Willkommen, liebe Susanna, dass du heute da bist, und ich freue mich total, dass wir dich heute interviewen dürfen. Ich habe Havening kennengelernt 2016, habe mich dafür interessiert, und habe dann eine Ausbildung gemacht, und bin dann auf dich gestoßen, dass du das online machst in Deutschland, weil es ja doch in der Zeit der Corona-Sache schwierig ist, irgendwohin zu fahren.

Ich war echt total beglückt darüber, dass du das online anbietest, und so sind wir eben zu dir gekommen. Und dann hat sich das so entwickelt, dass wir dich eingeladen haben, für das Interview, und auch für einen Workshop und eine Ausbildung, die du dann anbietest im Dezember. Herzlich Willkommen Susanna! 


Susanna Sweeney: Ja, vielen Dank, liebe Kerstin und liebe Marit für die Einladung. Und ich freue mich, mit euch Havening diskutieren zu dürfen.

Kerstin: Ja, super. Also die erste Frage von uns ist, ja, was ist denn Havening eigentlich? Wie setzt sich das Wort zusammen, wer hat das entwickelt, seit wann gibt es das, und was sind deine eigenen Erfahrungen damit, warum bist du so enthusiastisch mit Havening, warum liebst du das jetzt, den Menschen das weiterzugeben, die Ausbildung zu machen? All diese Fragen, die interessieren uns brennend.

Susanna Sweeney: Gut, na dann lass mich einfach irgendwo anfangen.

Also ich bin übrigens in Berlin geboren, also schon ganz und gar Deutsche, lebe aber seit 1991 in Irland und habe meine gesamte Psychotherapieausbildung hier gemacht, in Irland, also unter den irischen und UK Standards.

Und arbeite auch seit 1991 in dem Feld und arbeite zumeist eben mit Trauma, also von Anfang an. Und wenn du mit Trauma arbeitest, mit Klienten, das merkt ihr ja sicher auch in eurer Praxis, das ist so ein Gebiet, wo man wirklich ganz schnell lernt, was funktioniert und was nicht funktioniert.

Und ich habe dann ganz schnell gemerkt, also auf jeden Fall in den ersten fünf Jahren, wo ich noch so als psychologische Beraterin gearbeitet habe, bevor ich mich nebenberuflich weitergebildet habe, zur Therapeutin, dass das darüber reden zwar in gewisser Weise hilfreich sein kann, wenn man zum Beispiel einen Zeugen hat, für das, was einem zugestoßen ist, das kann wichtig sein für Leute.

Und dass man einen Begleiter hat, der einen so unterstützt unterwegs. Und was aber ganz oft passiert ist, dass einfach die schwierigen Gefühle, die die Leute haben, nach Trauma, die sich nicht so leicht ändern.

Und dann haben sie vielleicht schon ein, zwei, dreimal darüber geredet, und jedes Mal, wenn sie darüber reden, kommen wieder diese unangenehmen, schlimmen Gefühle. Und die werden dann aufgerührt, durch das darüber reden, aber die gehen einfach nicht so leicht weg.

Und das hat mich eigentlich dann ziemlich früh in meiner Arbeit angestoßen, neben der Therapie durchs Reden, andere Sachen zu lernen und andere Sachen mit einzubeziehen. Und nun bin ich auch aus dem Osten, also in der DDR geboren und aufgewachsen, und da ich hatte selber eine ganze Menge Trauma, mit dem ich mich auseinandersetzen musste.

Also mit 18, 19, zwanzig war ich ziemlich traumatisiert, kann man nicht anders sagen, und hatte auch ganz schlimme Angstzustände, war auch so ein bisschen depressiv.

Und das alles hat mich dann so da reingeführt, verschiedene Methoden auszuprobieren, und dann eben auch, verschiedene Methoden zu lernen, nebenbei. Und so habe ich eben ganz verschiedene Sachen gemacht, über die Jahre, teils nur für mich, teils habe ich darin eine Ausbildung gemacht, zum Beispiel so Energie, wie sagt man da, Energiemodalitäten und Sachen durch den Körper.

Ich habe auch ganz viel an mir selber rumgearbeitet mit, was weiß ich, allem, was es so gibt, von Homöopathie bis Trauma ausschütteln aus dem Körper (TRE), und so weiter. Und kam dann irgendwann zur Hypnose, das ist nun auch schon wieder neun, zehn Jahre her, und die Hypnose fand ich besonders interessant.

Und Havening wird eben viel ausgebildet in dieser Hypnoseszene, sage ich mal, und so lief mir eigentlich Havening dann am Ende über den Weg. Das war völlig durch Zufall, und ich habe eigentlich nur eine kleine Anzeige dafür gesehen und habe mich aber sofort dafür interessiert, weil ich dachte, das ist eigentlich genau das, nach dem ich suche.

Nämlich, solche Traumata schnell durchzuarbeiten, mit Leuten. Schnell, sicher und ausdauernd, dass die also einfach nicht wiederkommen, diese schwierigen Gefühle, dass wir die wirklich loswerden können.

Und dann tanzte ich dort an, zu meiner ersten Ausbildung, und hatte selber chronische Schmerzen, und zwar zu dem Zeitpunkt seit 15 Jahren. Ich war in einem ziemlich komplizierten Autounfall, nach dem ich eineinhalb Jahre arbeitsunfähig war. Ich hatte ein ganz schlimmes Schleudertrauma.

Und was 15 Jahre später eben noch übrig war, von diesem Schleudertrauma, waren so Schmerzen beim Sitzen, in der ganz unteren Wirbelsäule, im Stiez, auf Deutsch, wie meine Mama sagen würde.

Und zwar oft ganz scharfe Schmerzen, also ich habe mich hingesetzt, und zehn Minuten später musste ich dann echt hochschießen wie ein Pfeil, weil es so dermaßen, ganz scharf wehgetan hat. Und auch nicht anders war es an dem Wochenende.

Das war in so einem Hotel, mit so Hotelstühlen, auf denen man sitzen musste. Und ich hatte mich gemeldet für eine Demositzung, weil ich dachte, na wollen wir doch die Methode mal richtig testen, so mit meinem üblichen System, wie ich es die ganzen Jahre betrieben habe.

Es musste alles richtig getestet werden, weil ich nichts anwende mit Klienten, außer ich habe es selbst getestet. Und am Sonntagabend war dann meine Sitzung, meine Demositzung, die war mit Dr. Steven Ruden, der ja einer der beiden Mitbegründer von Havening ist. Das sind Zwillinge, Dr. Steven und Dr. Ronald Ruden.

Ja, und er hat mich dann fünfzig Minuten lang auf eine innere Reise gebracht, mit Havening, mit dieser Havening Berührung. Und in diesen fünfzig Minuten, ich konnte es selber kaum glauben, habe ich tatsächlich dann alles Mögliche wiedererlebt, alle möglichen Traumata.

Ich wusste das ja alles, was ich alles, ich habe das ja alles schon ganz oft bearbeitet. Das kam alles wieder, kam alles wieder, und auf einmal waren wir bei der Geburt.

Und das merkte ich dadurch, dass es so durch den Körper kam, da hat man ja normalerweise keine kognitive Erinnerung an sowas, was so ganz früh im Leben ist.

Bevor man drei, vier Jahre alt ist, hat man ja oft nur Emotionen oder Körpergefühle als Erinnerung. Und da kamen so intensive Gefühle, und zwar ganz, ganz dolle Angst, so doll, wie ich sie wahrscheinlich noch nie gefühlt habe.

Und es fühlte sich aber so angenehm an, und so machbar, und so gut gehalten, was alles eben durch diese Havening Berührung war, wie ich dann später gelernt habe und später erst alles so richtig verstanden habe.

Das hat eine Zeitlang gedauert, dieses einschneidende Erlebnis zu verarbeiten richtig. Und am Ende der Sitzung habe ich dann zu ihm gesagt ja, also im Moment fühle ich keinen Schmerz mehr (lacht), und konnte natürlich nicht glauben, dass es das wirklich ist, weil- wenn du 15 Jahre lang so einen einschneidenden, chronischen Schmerz hattest, dann denkt man nicht, dass es dann wirklich, dass die Möglichkeit besteht, dass der wirklich weg ist.

Weil ich auch ganz, ganz viel eben, wie gesagt, probiert habe und daran "rumgedoktort" habe, über die Jahre, und nichts geholfen hat, am Ende. Ja, und der Schmerz war weg, und er sagte, Dr. Steven sagte: „Thats it, the pain ist gone.“

Und ich habe ihn angeguckt und habe so mit ihm rumgewitzelt, und habe gesagt ja, willst du mir das jetzt garantieren, gibst du mir eine Garantie, eine persönliche Garantie (lacht). Aber er hat Recht behalten, es kam also wirklich nicht wieder.

Kerstin: Cool.

Susanna Sweeney:  Und das war für mich so, wie sagt man da, ich brauchte dann einfach wirklich keine anderen Beweise, sage ich mal so dafür, dass das eine ganz besondere Methode ist, die wirklich nochmal viel fokussierter ist, viel gründlicher ist und auch viel so richtig laserscharf ist, mit so Themen.

Und habe mich dann ganz doll draufgestürzt, um das wirklich, das System richtig, richtig gut zu verstehen, und habe es dann auch mit Klienten angefangen, gleich anzuwenden.

Und einen Monat später war ich zertifiziert, und habe mich seitdem eben sehr eingehend damit beschäftigt. Und ja, selber glaube ich eben, dass die Effektivität von Havening einfach auf der Neurowissenschaft beruht, die eben dahinterliegt.

Der Dr. Ron und Dr. Steven Ruden, die haben sich zwanzig Jahre lang, also jetzt ist es natürlich schon länger, weil das Studium ja immer weiter geht, solange beschäftigen sich die beiden schon mit Neurowissenschaft, indem sie sich die ganze aktuelle Forschung runterholen, vom Internet, und alles auseinandernehmen und alles studieren.

Das wurde ursprünglich angestoßen durch Paul McKenna, der sicher vielen Leuten ein Begriff ist. Paul McKenna, der Hypnotist, und Autor ja auch, sehr beliebt und bekannt, auch in Deutschland. Und der ist einer der besten Freunde von Dr. Ron Ruden.

Er hat ihn so um die Jahrtausendwende einmal auf einen Spaziergang gebracht, im Central Park, in New York, und hat ihm ein Buch in die Hand gedrückt, und das war über Klopftherapie, und zwar über Roger Callahans, wie heißt das auf Deutsch, was der Roger Callahan macht?

Kerstin: Wir nennen das auch Thought Field Therapy oder Gedankenfeldtherapie.

Susanna Sweeney:  Alles klar, Thought Field, ja. Ich wusste nur nicht, ob das englische Wort auf Deutsch auch benutzt wird.

Susanna Sweeney: Und Dr. Ron hat ihn zwar ein bisschen belächelt, aber hat ihn als Freund genug respektiert, um zu sagen, dass er es mal ausprobiert, und hat dann tatsächlich in der nächsten Woche fünf Freiwillige gefunden, in seiner eigenen Klinik, in Eastside, Upper New York, Upper Manhatten- also eine ganz große, chaotische Klinik, mit ganz, ganz vielen Patienten.

Und dadurch hat er dann auch gleich fünf gefunden, die irgendwelche Phobien hatten, und die er tatsächlich geschafft hat, zu kurieren, einfach nur, indem er in das Buch reingeguckt hat, und den Anleitungen im Buch gefolgt ist.

Damit war dann seine Neugierde geweckt, und der dachte sich dann: Na ja Meridiane, ich bin Schulmediziner, und über Meridiane kann ich leider nichts finden, in der wissenschaftlichen Literatur, dann lasst mich doch mal überlegen, wo kommt es dann her. Und es ist auf jeden Fall das Gehirn, was soll es denn anderes sein, es muss das Gehirn sein, was hinter dem Ganzen steckt.

Das Gehirn ist das Kontrollzentrum, dann lasst uns mal gucken, wie das im Gehirn alles läuft. Und so fing das dann alles an. Die beiden haben sich natürlich nicht gedacht, dass das zwanzig Jahre lang munter weitergehen würde.

Die beiden Frauen der Zwillinge haben oft protestiert, über die Jahre, wenn sie stundenlang am Telefon miteinander waren, und irgendwelche komplizierten Konzepte diskutiert haben.

Und am Ende wurde daraus eben dann Havening entwickelt, nachdem sie dann identifiziert hatten, wie dann Trauma im Gehirn enkodiert wird. Daraus ergab sich dann, was gemacht werden muss, um diese Encodierung auseinanderzunehmen.

Und da wurden dann die Techniken eben genau so entwickelt, dass sie dem genau, wie sagt man da, Recht tragen, was das Gehirn eben gerne hat. Wie es genau laufen muss im Gehirn, damit kein Widerstand da ist, damit sich der Klient sicher fühlt, gut fühlt oft sogar dabei, wenn das passiert.

Und dadurch haben wir eben diese wundervollen Techniken die wirklich außergewöhnlich effektiv sind, und mit denen ich nun seit fast drei Jahren praktizieren darf.

Was wirklich jedes Mal, in fast jeder Klientensitzung, ich immer noch als kleines Wunder empfinde wenn sich wieder so etwas, was Leute jahre-, jahrelang miteinander rumgetragen haben, auf einmal fast spielend auflöst. Es ist wirklich wundervoll, kann ich nur dazu sagen.

Kerstin: Ja, super. Superausführlich, also ich habe alles super gut nachvollziehen können. Und ich habe selber ja auch die zwei drei Themen, die ich hatte, die ich jahrelang mit mir geschleppt habe, die waren ja auch innerhalb von wirklich in diesem Zeitfenster von zehn Minuten, waren die gelöst.

Also ich kann dem alles nur beipflichten, Susanna, dass es wirklich eine Methode ist, und ich habe ja wirklich fünfzig, hundert Methoden ausprobiert, dass es die Methode ist, die wirklich auch schnell, sicher, sanft und nachhaltig ist. Und die ist auch reproduzierbar, also es kann jeder lernen. Es ist nicht nur einigen vorbehalten, und das finde ich total klasse. 

Susanna Sweeney:  Das finde ich auch so toll am Havening, weil zum Beispiel beim EMDR, ich weiß nicht, in Deutschland ist das glaube ich schon anders erhältlich, aber hier in Irland kannst du nur eine EMDR Ausbildung machen, wenn du Psychotherapeut oder Therapeutin bist.

Kerstin: Das ist in Deutschland auch, ja.

Marit: Nein, das stimmt nicht, das ist nicht in Deutschland so, die Coaches machen das auch in Deutschland. Du kannst die Methode auch lernen, unabhängig davon, ob du nun Therapeut bist, oder ob du ein Coach bist, das ist schon richtig, also da gibt es einen Unterschied. Aber gleichwohl hat es, finde ich auch eine andere Wirkung, ist ein bisschen schwerfälliger als Havening, also es ist ja kein Vergleich, nein.

Susanna Sweeney:  Dem stimme ich auch zu, Marit, das ist auch mein Erleben, mit EMDR, ganz genau das Gleiche.

Ich merke, wir haben hier so einen kleinen Zeitunterschied, also wenn ich aus Versehen über euch drüber rede, dann ist das die kleine Zeitverschiebung, die wir erleben.

Und bei Havening ist es nur so Marit, nur um diesen Punkt noch zu beenden, bei Havening ist es eben so, dass es wirklich für alle möglichen Berufsgruppen benutzt werden kann, und auch so angeboten wird, dass es für jeden zugänglich ist, ob Therapeut, ob Arzt, oder ob einfach nur einer, der sich dafür interessiert. Jeder kann diese Ausbildung machen, und kann daraus eben, daraus ziehen, was er möchte, für den eigenen Berufsbereich, oder auch für Eigengebrauch, je nachdem.

Kerstin: Was ich auch sehr schätze, an dieser Methode. Und dass die Ausbildung eben auch für sogenannte Selbstanwender ist. Weil es eine Methode ist, die ich ja auch im Grunde genommen an der Bushaltestelle dann mal eben schnell für mich, als Selbstanwender, machen kann, also auch ansonsten. Das ist schon eine sehr charmante Variante, in eine Entspannung und Auflösung von Themen zu kommen, das stimmt. Empfinde ich auch so. 

Susanna Sweeney:  Auf jeden Fall. Und ich arbeite täglich damit selber an mir, für verschiedene Sachen, und finde es einfach besser als alles andere, was ich jemals probiert habe, inklusive Homöopathie, von der ich ein großer Fan bin.

Kerstin: Sehr gut. Eine nächste Frage, was ist das besondere an Havening, was sich von anderen Methoden der Endtraumatisierung unterscheidet? Kannst du das was drüber sagen?

Marit: Darf ich ganz kurz ergänzen, vielleicht können wir ganz kurz für diejenigen, die von Havening noch gar nichts gehört haben, wenn wir hier immer so von der Methode und der Berührung sprechen. Vielleicht magst du ganz kurz vorher, bevor du Kerstin die Frage beantwortest, mal zeigen, was sozusagen die, ich nenne es jetzt mal so, die Kernbewegung der Methode ist, damit das vielleicht noch ein bisschen plastischer und anschaulicher wird.

Susanna Sweeney:  Ja, danke Marit, das ist ein sehr guter Punkt, um wirklich mal zu illustrieren, dass es wirklich sehr machbar ist.

Man kann auch online eben sehr bequem damit arbeiten. Und es ist nicht irgendwie, wie Massagetherapie oder so, wo man jetzt einen Tisch braucht, und irgendwelche komplizierten Sachen stattfinden müssen.

Und zwar die Berührungsbereiche für Havening sind, Nummer eins die Handfläche, also die innere Handfläche, nicht die Finger, nicht die Rückseite der Hand, sondern dieser Bereich hier.

Also die kann man dann entweder so zusammenreiben, die Hände, oder so übereinander, es macht keinen Unterschied. Was wichtig ist ist, ist, dass wir die Berührungsrezeptoren in der Handfläche stimulieren, und das kann auf verschiedene Art geschehen. Ich mache das oft so.

Und das kann man eben, wie du es schon gesagt hast, Marit, auch im Bus machen, oder an der Bushaltestelle, oder im Zug, oder als Passagier im Auto, wenn einem zum Beispiel schlecht ist im Auto.

Marit: Als Beifahrer (lacht).

Susanna Sweeney: Genau. Als Fahrer, das wollen wir mal nicht empfehlen, obwohl man das theoretisch einhändig auch tun könnte. Der zweite Bereich ist von Schulter bis Ellenbogen. Ich hebe mal meine Arme an, damit das so ein bisschen sichtbar ist.

Macht sich jetzt bei mir nicht so gut, weil ich eine Jacke trage. Idealerweise trägt man nur ein T-Shirt oder ein Top. Und man reibt immer runter, die Hand also auf die Schultern drauflegen, und so runterstreichen.

Ist auch schön, weil das so ein bisschen wie eine Umarmung ist, als ob man sich selber eine Umarmung gibt. Und der dritte Bereich dann ist das Gesicht, mit einer bestimmten Betonung auf den Wangen.

Und es ist auch wieder hier egal, ob man die Finger auseinanderlässt, ob man die zusammenmacht, oder vielleicht sogar die Handfläche benutzt, um über die Wangen zu streichen. Man kann auch über das ganze Gesicht streichen, das mache ich nur mal gerade nicht, weil ich eine Brille trage.

Aber das ganze Gesicht ist schon, wie sagt man da, benutzbar, um diese Delta-Gehirnwellen zu produzieren, die wir mit Havening produzieren. Und das bedeutet, wenn ich jetzt online arbeite, mit Klienten, dann mache ich diese Havening Berührung an meinem Ende, und die Klienten machen es an sich selber, an ihrem Ende.

Man muss also niemanden wirklich anfassen, denn auch, wenn jemand bei mir im Büro ist, habe ich das oft so gemacht, dass ich die Berührung an mir mache, und die Klienten an sich selber, denn ganz oft findet man ja auch Leute, die das gar nicht möchten, angefasst zu werden, das ist so ein bisschen unangenehm.

Oder vielleicht sind es sogar Traumaklienten, die da überhaupt nicht ran können, an Berührungstherapie, außer sie machen es bei sich selber, und manchmal muss man sogar daraufhin noch die Leute vorbereiten, und es ganz sanft einführen, Schritt für Schritt.

Aber es ist einfach als Berührungstherapie, finde ich, sehr zugänglich und sehr machbar. Man kann dann noch andere Schritte einführen, wenn jemand schüchtern ist, mit Berührung.

Zum Beispiel für Teenager kann man das Smartphone auf Vibration stellen, und auf die Handfläche legen, das hat dann auch so einen Effekt, diese Delta-Gehirnwelle zu produzieren. Oder eine Ausbilderin, die baut selber Spielzeug-zum Beispiel, was vibriert, was sie dann für die Kinder und Jugendlichen in ihrer Klinik benutzt.

Die drückt denen dann so einen vibrierenden Teddybär in die Arme, und damit hat sie dann schon die Delta-Gehirnwelle. Also man kann auch noch darum herumarbeiten.

Wir benutzen auch Augenbewegungen, ein bisschen so wie beim EMDR. Sie sind nicht das hauptsächliche, was wir benutzen, wir benutzen vor allem die Berührung, aber es gibt eben noch andere Ergänzungsmöglichkeiten für Leute, für die Berührung sich nicht so gut anfühlt oder nicht so natürlich.

Kerstin: Okay, danke. Das ist ein guter Input, ja cool. Und du hast gesprochen über Deltawellen, kannst du dazu was sagen, was bedeutet das, wozu ist das nützlich bei Havening oder überhaupt?

Susanna Sweeney:  Ja, gute Frage Kerstin. Also um es relativ zugänglich und einfach zu halten, weil das ist ja nun nur eine allererste Einführung. Es gibt im menschlichen Gehirn fünf verschiedene Gehirnwellen, die gemessen worden sind, mit EEGs.

Und die Delta-Gehirnwelle ist von diesen Gehirnwellen die allerlangsamste, die die niedrigste Frequenz hat, und die Gamma-Gehirnwelle ist die schnellste. Und also alle Gehirnwellen, die- das ist so das interessante an dieser- wenn über Neurochemie geredet wird, es wird ja viel darüber geredet heutzutage, über die schönen Neurochemikalien, Serotonin, Oxytocin, wird oft darüber geredet.

Was weniger bekannt ist, ist, dass eben diese neurochemischen Prozesse immer angestoßen werden durch elektrische Prozesse im Gehirn, und das sind eben die Gehirnwellen.

Und je nach der Frequenz der Gehirnwelle, passieren dann verschiedene Sachen.

Mit der Gamma-Gehirnwelle und der Delta-Gehirnwelle, die sind so ein bisschen wie genau das Gegenteil voneinander. Die Gamma-Gehirnwelle ist präsent, wenn traumatisch enkodiert wird, aus bestimmten Gründen, da werde ich jetzt nun nicht gleich im Detail einsteigen, in das Thema.

Die Delta-Gehirnwelle, die ist da, wenn wir, normalerweise nur da, wenn wir im Tiefschlaf uns befinden, in einer bestimmten Schlafphase, die sehr erholsam ist, wo das Gehirn sich erneuert.

Und so können die Sachen, die mit der Gamma-Gehirnwelle enkodiert wurden, dafür können wir die Delta-Gehirnwelle benutzen, um diese Enkodierung aufzulösen.

Und das ist die Rolle, die die Delta-Gehirnwelle spielt bei Havening, die vermittelt dem Gehirn ein Gefühl von Sicherheit, ich bin in Sicherheit, ich fühle mich gut, ich fühle mich entspannt.

Und es ist dann auch so ein bisschen wie Ablenkung schon, dieses sich gut fühlen, und man kriegt dann gar nicht so richtig mit, was im Hintergrund da alles abläuft. Wie das in meiner Sitzung war, die, muss ich dazu sagen, nun wirklich außergewöhnlich war, jede fünftausendste Havening Sitzung ist vielleicht so extrem wie meine war.

Aber so vom Gefühl her, das habe ich auch schon bei Klienten oft gesehen, dass die sich so gut fühlen, so angenehm fühlen, dass man im Hintergrund wirklich oft ganz extreme Sachen verarbeiten kann, fast spielend und so, dass sich die Leute dabei wohlfühlen. Und das ist alles dank der Delta-Gehirnwelle.

Kerstin: Super. Okay, Dankeschön. Dann komme ich nochmal zu der Frage, was das Besondere an Havening ist, was sich von anderen Methoden der Endtraumatisierung unterscheidet?

Susanna Sweeney: Ja, es ist eben auch eine sehr gute Frage, Kerstin. Ich bin ja auch in EMDR ausgebildet, und wie Havening ist EMDR eine psychosensorische Methode.

Das bedeutet, wir benutzen die Sinne, oder Sinnesstimulation, um damit die Psyche zu beeinflussen. Bei EMDR benutzen wir Augenbewegungen, und bei Havening eben vor allem die Havening Berührungen und die anderen Sachen, die wir erwähnt haben.

Und wenn man die beiden Methoden vergleicht, wie die beide mit Trauma umgehen, da ja, es ist einfach, wie soll ich sagen, es ist einfach eine ganz, Havening ist einfach in einer ganz anderen Liga, ja. Bei EMDR, in meiner EMDR Ausbildung, so wie ich das gelernt habe ja, als Psychotherapeutin, in einer sechsmonatigen Ausbildung, die war also wirklich richtig lang, da arbeitet man auf so eine Art und Weise mit Trauma, dass man immer die Klienten in einer Zone der Toleranz, nennt sich das, Toleranzbereich, immer in ihrem Toleranzbereich halten soll, ja.

Das ist so die schöne Theorie dazu. Aber wenn man ein bisschen Erfahrung hat mit Trauma, die ich ja durchaus schon hatte, als ich meine EMDR Ausbildung gemacht habe, dann weiß man, dass das ein ganz, ganz schwieriges Ding ist, die Leute in diesem Toleranzbereich zu halten.

Und über diesem Toleranzbereich, da hat man diese Überstimulation, wo die Leute überwältigt werden ganz schnell, von eben diesen komplizierten, fürchterlichen Gefühlen, die so intensiv sind, die man sie kaum ertragen kann.

Und unter dem Toleranzbereich, da haben wir das Einfrieren, wo man überhaupt nichts mehr fühlt, wo man von den Gefühlen abschneidet, wo alles zugemacht wird.

Und die liegen so nah aneinander, vor allem, wenn man Leute hat, die vielleicht mehrere traumatische Erlebnisse hatten, vielleicht extreme traumatische Erlebnisse hatten, mit denen ich eben oft gearbeitet habe.

Das schießt ganz schnell hin und her, das ist die Natur dabei, bei Trauma, bei traumatischer Erinnerung. Und es ist also sozusagen, es ist eine schöne Theorie, sage ich mal, dieser Toleranzbereich, aber in der Praxis ja einfach von meinem Erleben her, ich habe ja auch, was ich berichtet habe von meiner Havening Sitzung, dieses Geburtsthema, das habe ich vorher mit ganz vielen verschiedenen Methoden versucht, zu bearbeiten, unter anderem auch mit EMDR.

Und ich habe erst nach dieser Havening Sitzung verstanden das, was eigentlich jedes Mal passierte war, dass ich einfror, also das Thema so weit lief, und ich schon wusste, es war Geburt, und irgendwas kam durch den Körper, und dann auf einmal war Schluss.

Ich habe das nie verstanden, warum da auf einmal Schluss war. Und erst nachdem das Thema durchlaufen konnte in Havening, dank der Delta-Gehirnwelle, erst danach habe ich verstanden, dass das einfach vorher nie beendet wurde, dieses Thema, und dass ich diese Angst fühlen musste, diese extreme Angst, damit das aufgelöst wird, in meinem Gehirn, diese Enkodierung.

Und die habe ich vorher eben nie gefühlt, mit all den anderen Methoden, mit denen ich das ausprobiert habe. Ich möchte nochmal betonen, dass diese eine Sitzung, die ich nun dort hatte, mit Havening, die war wirklich extrem und eher außergewöhnlich.

Aber ich benutze das oft so, um das zu illustrieren, weil ich finde, das illustriert den Unterschied ganz gut eben, zwischen etwas, was Theorie ist, diese schicke Toleranzzone, die sich eben jemand ausgedacht hat, ja, wo aber keine Neurowissenschaft dahintersteht, in dem Sinne, denn die gab es noch gar nicht, als EMDR gegründet wurde, gab es diese Neurowissenschaft noch nicht.

EMDR ist ja nun auch schon vierzig Jahre alt. Und zwischen Havening, was auf Neurowissenschaft beruht, wo dem Gehirn eben genau das gegeben wird, was es braucht, wo genau die Umstände geschaffen werden, die benötigt werden, um diesen Prozess durchlaufen zu lassen, ohne dass derjenige überwältigt wird oder einfriert. Macht das Sinn, beantwortet das die Frage?

Kerstin: Ja, auf jeden Fall, Susanna, auf jeden Fall. Das ist ja die Krux an der ganzen Sache, also Flucht, einfrieren oder kämpfen, oder sich starr legen. Und das macht Havening, dass es das auflöst, sage ich mal. #00:35:23-0#

Susanna Sweeney:   Ganz genau.

Kerstin: Also total super, ja. Ja, wir haben noch einen Workshop mit dir. Marit, willst du das vorstellen?

Marit: Gerne. Also erstmal Susanna, schon mal bis hierhin ganz herzlichen Dank, dass du unsere Fragen so beantwortet hast, und wir das eine oder andere nochmal weiter zu Havening erfahren durften.

Susanna Sweeney:  Sehr gerne.

Marit: Und wir hoffen, dass dem einen oder anderen jetzt so richtig Lust gemacht wurde, mehr über Havening zu erfahren, und zwar vor allem auch eine Selbsterfahrung machen zu können.

Und dazu bieten wir, der Verband für Klopfakupressur einen Workshop mit dir an, und zwar am Samstag, den achten Oktober, von 10:00 Uhr bis 13:00 Uhr. Und darüber freuen wir uns sehr, dass wir den mit dir nochmal erleben dürfen, weil wir haben schon mal das Vergnügen gehabt, mit Susanna.

Susanna Sweeney: Das ist Samstag der neunte, Marit, glaube ich.

Marit: Der neunte. Was habe ich gesagt? Samstag, der neunte Oktober.

Ich bitte um Entschuldigung. Samstag, der neunte Oktober, von zehn bis 13:00 Uhr.

Susanna Sweeney: Deutscher Zeit.

Kerstin: Ja, deutscher Zeit. Genau, deutscher Zeit, das ist insbesondere für die Zuhörenden von Susanna ganz wichtig, weil für sie bedeutet das neun bis zwölf Uhr irischer Zeit. Und wir hatten schon das Vergnügen, mit dir einen Workshop zu machen, und auch eine Ausbildung, und wir freuen uns sehr, dass du das jetzt, dass wir das jetzt mit dir gemeinsam für unsere Mitglieder, aber auch für Externe des Verbandes anbieten dürfen.

Und wer nicht Mitglied bei uns ist, der kann sich über bei uns weitere Informationen holen und sich anmelden. Und jetzt kommt es, wer darüber hinaus auch noch gerne eine Ausbildung machen möchte, weil er das auch in seinem Alltag, sowohl privaten als auch beruflichen, mit einbinden möchte, der kann auch eine Ausbildung bei Susanna absolvieren, und zwar vom dritten bis zum fünften Dezember, ich glaube nachmittags, der Freitag ist nachmittags, nicht?

Susanna Sweeney:  Freitag ist nachmittags und Samstag und Sonntag sind von neun bis um drei, so dass man dann noch ein bisschen Zeit für das Wochenende auch hat.

Marit: Irischer Zeit?

Susanna Sweeney:  Nein, das ist deutscher Zeit Marit, glaube ich. Neun Uhr ist deutscher Zeit (ich schaue mal in den Kalender?). Ja, deutscher Zeit. Freitag, den dritten Dezember, von 15:00 Uhr bis 21:00 Uhr, und Samstag und Sonntag, das ist der vierte und der fünfte Dezember, jeweils von 09:00 Uhr bis 15:00 Uhr. Und dazu biete ich dann auch noch, wer zu dem Workshop kommt.

Susanna Sweeney: Wir reden schon wieder übereinander hier.

Marit: Wer zu dem Workshop kommt, am neunten Oktober, der wird, wenn er sich für die Ausbildung entscheidet, von Susanna noch einen special Price für die Ausbildung bekommen. Also es lohnt sich in jedem Falle, an dem Workshop dabei zu sein. Und Susanna, magst du jetzt noch kurz was zu der Ausbildung etwas sagen, oder erstmal zu dem Workshop, vielleicht was die Teilnehmenden dort erwarten wird, in dem dreistündigen Workshop? #00:39:30-0#

Susanna Sweeney:  Ja, also da reden wir ein bisschen mehr im Detail über Havening, über die Neurowissenschaft hinter Havening, und alle werden ein Erlebnis haben, von Havening. In der Gruppe machen wir das.

Und verschiedene Methoden noch lernen, für den Hausgebrauch, was man so richtig nützliches damit machen kann. Und ich hoffe doch, dass alle, die dran teilnehmen, sich dann super fühlen werden, nach den drei Stunden, die wir miteinander haben, durch dieses praktische Erlebnis mit der Delta-Gehirnwelle, wo man sich dann so richtig schön entspannt und positiv oft fühlt, hinterher.

Marit: Das können wir, glaube ich Kerstin, beide bestätigen.

Kerstin: Ja, auf jeden Fall.

Marit: Ja. Dann bleibt uns für heute nur zu sagen Danke. Wir freuen uns auf den Workshop mit dir und vielen Teilnehmenden. Und auf ganz bald, am achten, nein ach Mensch, am neunten Oktober. Ich habe es direkt vor mir und spreche trotzdem vom achten. Also der neunte Oktober.

Susanna Sweeney: Neunter Oktober.

Marit: Freuen wir uns sehr darauf, und danken alle für die Beteiligung heute. Kerstin Danke, dass du wieder die Fragen so schön lebendig gestellt hast, und Susanna, dass du dich zur Verfügung gestellt hast, für uns.

Susanna Sweeney: Liebe Marit und liebe Kerstin, herzlichen Dank für die Einladung. Und ich freue mich auf den neunten Oktober, und euch allen das vorstellen zu dürfen, und euch kennenzulernen, und Zeit mit euch zu verbringen, an dem Tag.

Kerstin: Ja, danke Susanna. Bis bald.

--


Ich hoffe, mein Interview über Havening hat Ihnen geholfen dabei, die Methode naher kennenzulernen.

Mit herzlichen Grüßen,


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Does Havening Work?

See the science and watch a client testimonial to see the amazing results Havening produces.


What is Havening?

What is Havening? Find out about this cutting edge therapy modality that can help you with a vast range of issues including anxiety, low mood, low esteem, chronic pains, migraines and more



Havening Techniques- Interviews with the Founding Fathers

Meet Dr. Ron and Dr. Steve Ruden, founders of the Havening Techniques®, who- in two in-depth interviews, disclose the fascinating story of how this cutting edge psychosensory modality was developed.







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